Landschaftsbild

Die südlichste Region des italienischen Festlandes ist im Inneren geprägt durch die Berge, die das Ionische Meer im Osten vom Tyrrhenischen Meer im Westen trennen. Rund 780 Küstenkilometer und 320 Sonnentage im Jahr machen Sie zu einer der sonnigsten und schönsten Regionen Italiens!

Das Pollino-Gebirge und das Sila-Massiv im Norden Kalabriens 

Das Pollino-Massiv charakterisiert den nördlichen Teil Kalabriens und bietet viel Kultur und aufregende Natur. Es zählt seit 2015 als UNESCO Global Geopark, eine Stätte von besonderem Wert im internationalen Maßstab. Hier ist beispielsweise die Lorica-Kiefer zuhause, eine der ältesten Baumarten Europas. Unzählige Karstgrotten in der Gegend machen den Norden zu einem wahren Paradies für Höhlenforscher und Abenteuerlustige!

Durch das Lao-Tal fließt der Fluß Lao, umgeben von einer der schönsten Landschaften Kalabriens. Dichte Wälder werden von kahlen Bergen überragt; mal fließt er sanft plätschernd, mal als Sturzbach zwischen den steilen Felsen dem Meer entgegen. Per Schlauchboot oder auf einer Wanderung kann man herrlich die nahezu unberührte Natur genießen. Wer nach etwas mehr Action sucht, kann hier auch Rafting- und Canyoning-Touren machen!

Die Mitte Kalabriens ist geprägt durch das Sila-Gebirge, welches sich in drei Teile teilt: die Sila Grande, der Sila Piccola und der Sila Greca. Der Monte Botto Donato (1.928 m) ist der höchste Berg und ist im Winter ein beliebtes Skigebiet. Im Westen fällt das Gebirge zur Provinz Cosenza steil ab. Die Griechen nannten das Gebiet „Hyle“, was so viel wie „Wildnis“ bedeutet und die Ursprünglichkeit der Landschaft erahnen lässt.

Von der Costa degli Dei über die Serre an die Ostküste Kalabriens

Die bezaubernde Costa degli Dei ist eine der schönsten Küstenabschnitte Italiens: strahlend blauer Himmel, azurblaues Meer, atemberaubend schöne Sonnenuntergänge, der Duft des Oleanders an Buchten, Traumstränden und bizarren Felsformationen. Im Hintergrund ist oft der aktive Vulkan Stromboli zu sehen, der zu dem Äolischen Archipel von Sizilien gehört. Aber nicht nur Entspannung und Wasservergnügungen machen die „Küste der Götter“ zu einer der beliebtesten Italiens. Die Gegend ist voll von schönen Orten wie Tropea oder Pizzo, Kulturdenkmälern und kulinarischen Genüssen!

Das Serre-Gebirge im Landesinneren ist von einem dichten Baumbewuchs geprägt und wird von dem 1990 eingerichteten „Parco Naturale regionale delle Serre“ umfasst. Die beiden langen, parallel verlaufenden Gebirgsketten haben Ihre höchste Erhebung beim Monte Pecoraro mit 1.423 m. Ein dichtes Netz aus Wanderwegen führt heute durch die Buchen- und Eichenwälder, vorbei an schönen Wasserfällen und einer Reihe industriearchäologischer Stätten – hier wurden bereits in der Antike die wertvollen Erzvorkommen ausgebeutet. Auf wunderschönen Strecken gelangt man an die Ostküste Kalabriens, wie beispielsweise den küstennahen Bergort Stilo mit seiner faszinierenden Kirche „La Cattolica“. Die Küste bietet mit ihrem glasklaren Wasser und schönen Strandabschnitten tolle Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln.

Die Südspitze Kalabriens

Tief im Süden dominiert der Aspromonte landschaftlich mit seiner wilden, teils unzugänglichen Natur. Das Gebiet steht als „Parco Nazionale dell’Aspromonte“ unter besonderem Naturschutz. Zum Wandern bietet sich hier besonders die Gegend um das Flusstal des Amendolea, ebenso wie der Montalto (1.955 m). Er ist nicht weit vom Wintersportort Gambarie entfernt, der auf 1.360 m Höhe liegt. Hier lohnt sich auch ein Abstecher zur berühmten Wallfahrtstätte San Polsi im Herzen des Aspromonte, oder die griechischen Dörfer der Bovesia.

Die Costa dei Gelsomini erstreckt sich an der Ostküste und besticht mit ihren langen flachen Sandstränden, an denen man wunderbar sonnen, erholen und schwimmen kann. Vor allem am flachen Küstenabschnitt von Punta di Spròpolo nordwärts Richtung Capo Bruzzano. Hier wurde früher der wohlriechende Jasmin auf Plantagen gepflanzt, was der Küste seit jeher den Beinamen „Jasminküste“ verliehen hat. Heute setzen die Blüten von Klatschmohn, Orchideen, Oleander, Mimosen und Ficus schöne farbige Kontraste. Die „Zehspitze“ Kalabriens liegt an der Straße von Messina, und bietet ihren Besuchern eine faszinierende Unterwasserwelt.

Buchung und Information

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