Die kalabrische Bergwelt

Die südlichste Region der italienischen Halbinsel ist nicht nur ein tolles Reiseziel für Strandurlauber, sondern bietet auch faszinierende Berge und paradiesische Naturparks. Denn mehr als ein Drittel der Gesamtfläche Kalabriens sind Gebirge und Hügelland. Und das Schöne ist, dass sie in nur einer Autostunde von den Küsten Kalabriens aus zu erreichen sind!

Das Pollino-Massiv und die Monti Orsomarso

Das mächtige Gebirgsmassiv des Pollino beherrscht den Norden Kalabriens mit dem höchsten Berg der Region, dem Serra Dolcedorme mit 2.267 m Höhe. Es bildet gemeinsam mit dem Dorsale del Pellgrino - auch Monti Orsomaro genannt - den südlichsten Teil des Apennin-Gebirges, welches fast die gesamte italienische Halbinsel durchzieht. Infolge der Erosion trifft man in dem überwiegend aus Kalkstein bestehenden Pollino-Gebirge auf zerklüftete Karstlandschaften mit vielen Grotten und Schluchten.

Das Symbol der Monte Pollino sind die pion loricato, die Panzerkiefern, die nach ihrer dicken, schuppenartigen Rinde benannt sind. Sie wachsen sogar in den höchsten Lagen trotz Eis und Schnee und bieten ein Zuhause für den apenninischen Wolf, Rehe, Dachse, Steinmarder, Wildkatzen, Schlangen und viele Wildvögel, wie Mäusebussarde, Waldkauze und Eichelhäher.

Im Osten erstreckt sich das Pollino-Massiv bis zur Küste des Ionischen Meeres und im Westen bis Campotenese, wo sich der Dorsale del Pellegrino erhebt. Hier prägen die wilden Flusstäler des Argentino, des Corvino und des Lao die Gebirgslandschaft. In der Grotta del Romito im Lao-Tal stößt man auf Steinritzzeichnungen und Funde menschlicher Skelette aus der Besiedlungszeit der Gegend von vor 15.000 Jahren! Das Tal lässt sich herrlich mit dem Schlauchboot bei einer Raftingtour erkunden.

Im Osten prägen hingegen emporsteigende Felswände und Karstgrotten das Flusstal des Raganello. Bei einer Wanderung oder einer Canyoningtour lässt sich diese Gegend wunderbar erkunden. Bei Cerchiara di Calabria in der Grotta del Ninfe sprudeln Schwefelquellen.

Die Hochebenen der Sila und das Serre-Gebirge

Aus kristallinem Granit erhebt sich in der Mitte Kalabriens das Gebirgsmassiv der Sila, die in die Sila Greca, Sila Grande und Sila Piccola unterteilt werden. Die lieblich wirkende Hochebene mit ihren Wäldern, Stauseen und weitläufigen Wiesen wurde bereits von den Griechen „Hyle“ genannt, was so viel wie Wildnis bedeutet. Trotz jahrtausendelanger, landwirtschaftlicher Nutzung des Gebietes bietet die Sila heute noch viele Naturerlebnisse!

Hier leben Füchse, Wölfe, Wildschweine, Hasen, schwarze Eichhörnchen und Käuze und in den Gewässern schwimmen Forellen und Aale. Der charakteristische Baum der Sila ist die Schwarzkiefer, die pino laricio, die bis zu 50 m hoch wird. Das Gebiet lädt zu schönen Wanderungen und Mountainbiking-Touren ein und lässt sich auch herrlich bei einem gemütlichen Spaziergang erkunden. Im Winter öffnen die Pisten für Rodler und Skifahrer.

Die Gebirgskette der Serre bildet den Übergang von Nord nach Süd. Die beiden Hauptgebirgsketten sind die westlich gelegenen Colla del Monaco mit bis zu 1.047 m Höhe, die Colle d’Arena und der Monte Crocco mit 1.276 m Höhe. Östlich sind dies der Monte Terratrema mit 1.228 m Höhe, der Pietra del Caricatore mit 1.414 m und der Monte Precoraro mit 1.423 m Höhe. Dazwischen charakterisieren die Gebirgsmulden von Serra San Brunno und Mongiana das Landschaftsbild.

Das Gebirge ist durchzogen von zahlreichen Schuchten mit Canyons und Wasserfällen, darunter sogar einer der höchsten Kalabriens, die Cascate Marmarico mit 90 m. Neben dichten Buchen-, Tannen-, und Steineichenwäldern, Stechpalmen und Farn fallen hier vor allem die schönen Alpenveilchen auf.

Der Aspromonte im Süden Kalabriens Die wilde, teilweise fast unberührte Natur des „rauen Berges“ ist nur noch selten in Europa anzutreffen! Der höchste Berg des Massives, welches hauptsächlich aus Granit besteht, ist der Montalto mit 1.955 m Höhe. Die Pietra Cappa, Pietra Lunga und Pietra di Febo mit ihren von Wind und Wasser geformten Felsen zwischen San Luca und Plati verleihen der Landschaft ein kurioses und interessantes Bild.

Die Ostseite des Aspromonte ist geprägt durch langgezogene Flussbetten, die sich zum Meer hin öffnen. Landeinwärts werden die Schluchten immer enger und man trifft auf zahlreiche Wasserfälle. Am Flusslauf des Amendola liegen die 90 m hohen Wasserfälle Maesano, die wohl am bekanntesten im Aspromonte sind. In dessen Nähe liegen auch die malerischen grekanischen Dörfer, die ebenfalls einen Ausflug wert sind!

Buchung und Information

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