Die schönsten Städte der Emilia-Romagna
Die Region beherbergt einige faszinierende und geschichtsträchtige Städte und Ortschaften, die neben städtebaulichen Kunstwerken, die in vergangene Epochen entführen, eine weitreichende kulturelle und kulinarische Tradition zu bieten haben!
Emilia-Romagna
Genuss & Kultur in Bologna und Parma
Die Hauptstadt Bologna wird im Norden vom Po-Delta und im Süden von dem wald- und wiesengrünen Apennin-Gebirge gesäumt. Ihren Ursprung hat sie im prähistorischen Zeitalter. Heute ist die Regionalmetropole kulturell und kulinarisch der Nabel am Bauch Italiens! Die kilometerlangen Arkaden und himmelsstrebenden Türme, die unter dem Einfluss der wechselnden Adelsgeschlechter entstanden, charakterisieren das Stadtbild eindrucksvoll. Fast die gesamte Stadt erstrahlt in der prägnanten Farbe des roten Backsteins, was ihr den Beinamen „La Rossa“ verleiht.
Sie ist auch „Die Gelehrte“ - bereits im Jahre 1088 wurde hier die erste europäische Universität gegründet, an der seither Wissenschaftler und Studenten lernen, forschen und lehren. Sie bietet heute noch Raum für bis zu 90.000 Studenten. Die unzähligen Wappen der Studenten aus dem 16. bis 18. Jh. und die Gedenkinschriften sind ein dekoratives Zeugnis der alten Lehranstalt. Auch das Kirchen- und Klosterlabyrinth der „Basilica di Santo Stefano“ aus dem 8. Jh. zieht mit seiner mystischen Aura die Besucher in seinen Bann.
Die Provinzmetropole Parma lädt nicht nur zum Genuss des gleichnamigen Schinkens, dem allseits beliebten Parmesankäse oder der Pasta des weltgrößten Nudelherstellers „Barilla“ ein! Der „Piazza Duomo“ glänzt mit einem einzigartigen Ensemble eines romanisch-gotischen Doms und dem achteckigen Baptisterium in rosafarbenem Veroneser Marmor. Von hier aus lassen sich auch hervorragende Ausflüge in die Naturparks der Region machen.
Beeindruckende Städte in der Po-Ebene
Die Provinzhauptstadt Modena liegt in der gleichnamigen Provinz am südlichen Rand der Po-Ebene. Sie ist eine Stadt mit bedeutender Vergangenheit. So war sie lange Hauptstadt des bedeutenden Herzogtums Este und hat diesem ihren prächtigen Herzogspalast und den „Palazzo di Musei“ mit einer wertvoll bestückten Bibliothek zu verdanken.
Der beeindruckende und in weißem Marmor gehaltene „Duomo San Geminiano“ auf der „Piazza Grande“ gilt als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Europas! Er besteht aus zwei Teilen, der Kirche und dem Glockenturm „Torre Ghirlandina“, der etwa 86 m hoch ist. Beide wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Modena ist außerdem Geburtsort von Enzo Ferrari, Gründer des Sportwagenherstellers Ferrari, in dessen Geburtshaus sich heute das Ferrari-Museum befindet.
Zum UNESCO-Weltkulturerbe wurden die Städte Ferrara und Ravenna ernannt. Ferrara gleicht einem städtebaulichen Gesamtkunstwerk, mit Denkmälern aus allen Epochen, vornehmlich der Renaissance. Die verwinkelten kleinen Gassen des Altstadtkerns wurden Ende des 15. Jh. unter dem Herzogtum Este mit geraden Straßen und prächtigen Palästen erweitert. Die autofreie Altstadt lädt zu einer Fahrradtour entlang des alten Stadtmauerrings ein.
Der Hafenstadt Ravenna haben ihre weltweit einzigartigen frühchristlichen Mosaiken bereits sieben Eintragungen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes beschert! Diese traditionelle Kunst wird in der Stadt der Mosaiken in vielen Handwerksstätten und sogar einer Kunstschule an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Die wohl beeindruckendsten Mosaiken finden sich in der „Basilica di Sant’Apollinare“ und der „Basilica San Vitale“.
Die schönsten Dörfer der Emilia-Romagna
Die Ortschaft Brisighella zählt zu einem der „Borghi piú belli d’Italia“ in der schönen Emilia-Romagna. Inmitten silbrig glänzender Olivenhaine erstreckt sich die Ortschaft im Regionalpark „Vena del Gesso“, der seinen Namen einer 20 km langen Karstformation verdankt, die wie eine weiße „Gipsvene“ aus dem grünen Hügelland hervortritt.
Neben einem mittelalterlichen Kastell und der Wallfahrtskirche „Santuario del Monticini“ ragt ein Uhrenturm aus dem 19. Jh. auf einem der drei Felssporne, welche die Stadt umgeben. Die Gassen sind von bunt getünchten Häusern gesäumt. Das preisgekrönte Olivenöl der Region wird in den einladenden Geschäften und Gasthäusern verkauft und verkostet. Die uralten Olivenhaine und Ölmühlen laden zu Wanderungen und Besichtigungen ein.
Weitere „Borghi più belli d’Italia“ der Region sind die Dörfer Bobbio, Castell’ Arquato, Vigoleno, Fontanellato, Compiano, und Fiumalbo im Westen und Gualtieri, Dozza, Montefiore Conca, San Giovanni in Marignano, San Leo und Montegridolfo im Osten.
Die Bezeichnung „Borghi piú belli d’Italia“, die „Schönsten Dörfer Italiens“, ist ein Güteprädikat das seit 2001 durch die gleichnamige Vereinigung vergeben wird. Sie unterstützt kleinere italienische Städte und Dörfer bei dem Erhalt ihres großen und einzigartigen Erbes an Tradition, Kultur, Geschichte und Kunst. In der Emilia-Romagna tragen 13 Ortschaften diese Auszeichnung!
Buchung und weitere Information
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